Triathlon – Luft schnuppern! 

Wie schon 2024 haben wir auch dieses Jahr am Zeitfahren über 50 km im Rahmen des Nordschwarzwald Triathlons Nagold teilgenommen. Dieses Jahr wurden hier auch die Deutschen Meisterschaften Triathlon ausgetragen, was den Stellenwert der Veranstaltung nochmal auf ein neues Level anhob.

Die Zeitfahrdisziplin mit 50 bzw.100 km sind nur Rahmenprogramm, da die Rennradstrecke ohnehin gesperrt ist.

Let‘s go! Andy Schwarzer (macht auch jeden Blödsinn mit), Stefan Keppler (zettelt jeden Blödsinn an) und das Madel, ich Carmen (weil ich halt immer ok sage) Start im Kleb ohne feste Startzeit. Einfach in die Reihe stellen und fahren, wenn der junge Mann meint, es könnte passen und gerade kein anderer Fahrer kommt.
Ohne große Ambitionen an den Start gegangen, denn schon im Vorfeld von den mega krassen Zeitfahrrädern (kosten so viel wie unser kleiner Ford mal 10), Carbonlaufrädern, Triathlonaufsätzen, Rennradeinteilern, „aerodynamischen Trinkflaschen“ und den spacigen Zeitfahrhelmen komplett auf den Boden der Tatsachen manövriert worden!

Eine ganz andere Sportwelt!

Selbst unser Andy machte nur noch Späße!

Kopf aus! Beine an! Spaß haben!

Die ersten 15 km gehen stetig bergauf, vom Nagoldtal nach Mindersbach dann eher stärker! Wobei dieser Anstieg von so vielen Menschen gesäumt ist, dass man sich fast wie bei der „Tour de France“ fühlt!

Anfeuerungssprüche auf dem Teer, Trommeln, Musik ….ach ich wurde fast von einem Sektkorken getroffen ! Die hatten auch Spaß .

Wir wurden hier wahrhaft hochgejubelt! Und so lief es auch!
Danach zieht sich die Strecke eher wellig bis nach Wart/Gaugenwald. Unsere starke SVO-Community war auf der ganzen Strecke immer wieder am Wegesrand zum Anfeuern! Sogar einen Aufsteller mit unseren Namen gab es in Zwerenberg! Ihr seid der Hammer!

Besonders auf den flachen Passagen, zogen die Zeitfahrräder brummend an einem vorbei, gleichmäßig, schnell scheinbar ohne Kraftanstrengung.

Im Nagoldtal von Berneck nach Nagold hieß es nochmal beißen! Ohne Windschatten fahren – wichtig! Geschwindigkeit gleichmäßig hochhalten, das fand ich auf diesem Abschnitt am härtesten: Gegen den Wind!

Im Ziel warteten schon Andy und Stefan. Andy mit einer mega Zeit von 1:16 Std. Platz 10, und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 km/h!

Stefan finishte mit 1:23 Std. Platz 15 – Hammer!
Ich, also Carmen, bin mit einer 1:32 voll zufrieden, erst recht als ich hörte, dass es für Platz 2 gereicht hat.

Schönes Event, tolles Gefühl, einfach auf gesperrten Straßen zu fahren und das Gefühl zu haben, ein Star zu sein.
Die Siegerehrung war letztes Jahr bereits bescheiden und hat sich nicht verbessert.

Trotzdem ein toller Tag mit den Jungs und meinem geliebten ganz normalen Rennrad!

Es grüßt: Eure Carmen.