Punktlandung unter 3 Stunden beim Linz Marathon!
Linz / Oberkollbach. Wenn am frühen Sonntagmorgen auf der imposanten Voest-Autobahnbrücke der Startschuss fällt, liegt eine ganz besondere Spannung in der Luft. Mittendrin beim 24. Oberbank Linz Donau Marathon am 12. April 2026: Ich. Mein Ziel, was ich mit nach Oberösterreich gebracht hatte, war klar formuliert: Sicher im Ziel ankommen und dabei die magische 3-Stunden-Marke knacken.
Millimeterarbeit auf 42,195 Kilometern Es war zwar nicht mein allererster Marathon unter drei Stunden, doch wer die Königsdistanz kennt, weiß: Jeder Lauf ist gnadenlos, fängt bei Kilometer 30 gefühlt erst richtig an und verzeiht keine Fehler. Mit meiner Renneinteilung überquerte ich schließlich nach 2:59:50 Stunden (Nettozeit) die Ziellinie. Auf der offiziellen Brutto-Uhr über dem Zielbogen standen zu diesem Zeitpunkt 3:00:05 Stunden. Ganze 10 Sekunden Netto-Puffer beweisen, wie sehr ich die Pace über die gesamte Distanz kontrollieren musste und dass die Planung auf die Sekunde genau aufgegangen ist.
Top-Platzierungen im riesigen Teilnehmerfeld Ein Blick auf die offizielle Ergebnisliste macht mich umso stolzer und beweist, dass das harte Training absolut Früchte getragen hat: Im Teilnehmerfeld landete ich auf Platz 183 in der Gesamtwertung. In der starken Männerwertung bedeutet das Platz 173 und in meiner Altersklasse konnte ich mir sogar den hervorragenden 11. Platz sichern!
Urlaub vorab und Vollgas-Support an der Strecke Wir hatten die Reise nach Linz kurzerhand mit einem vorgeschalteten kleinen Familienurlaub verbunden. Meine Familie stand am Renntag dann als mein ganz persönliches, hochmotiviertes Support-Team an verschiedenen Punkten der Strecke bereit, um mich lautstark anzufeuern. Das hat mir über die unvermeidlichen Schwächephasen enorm geholfen.
Teilnehmerrekord Mit über 20.000 Aktiven Teilnehmern war der Linz Marathon bereits im Vorfeld komplett ausgebucht. Sieger wurde bei den Männern Vorjahressieger Abednego Cheruiyot (KEN) in 2:08:53 bei den Frauen Jackline Chepngeno in 2:26:01





Spielleiter Benjamin Wick (rechts) bei der Halbzeitanalyse Foto: Andre Rexer